in Fahrradliebe

Blogs die ich gerne lese: Velophil

Schlechte Radwege, unüberlegte Straßenplanung und genervte Autofahrer gehören zum täglichen Radfahren dazu. Mittlerweile hat man sich an diese widrigen Umstände gewöhnt, mit denen man als Fahrradfahrer immer wieder konfrontiert wird. Trotzdem macht es Spaß. Es gibt nichts Schöneres, als die Hansestadt auf dem Rad zu erkunden. Besonders an einem Sonntag in den Ferien. Dann, wenn fast keine Autos unterwegs sind und man fast das Gefühl hat, alleine auf den Straßen unterwegs zu sein.

Leider sind diese Tage eher eine Seltenheit und Fahrradfahren mehr ein Teil der eigenen urbanen Mobilität, bei der man lieber schnell von A nach B gelangen will, als gemächliches Radeln mit Eisessen und Kaffeepausen.

Besonders lesenswert ist deshalb velophil, der Blog von Andrea Reidl auf Zeit online. Die Autorin schreibt hier regelmäßig über die Hamburger Politik und Verkehrsplanung, über technische Entwicklungen und Fahrradkultur. Man merkt ihren Texten an, dass sie selbst eine enthusiastische Fahrradfahrerin ist, die Fragen stellt und Antworten liefert – ohne in eine pöbelnde und anstrengende Tonalität zu verfallen.

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