in Fahrradliebe

Stahlbrücke aus dem 3D-Drucker kann Fahrradstädte Wirklichkeit werden lassen.

Eine Stahlbrücke aus dem 3D-Drucker? Ist das die technische Offenbarung dafür, dass ich als Fahrradfahrer nicht mehr so stark von der Elbquerung genervt bin? Hier ein Loch, da Kopfsteinpflaster, Auffahrten, Ampeln – es gibt unzählige Hindernisse die einem im „flow“ stören.

Hamburg versucht in dieser Hinsicht viel, bis die Hansestadt jedoch wirklich eine ernstzunehmende „Fahrradmetropole“ geworden ist, werden wohl noch 30-40 Jahre vergehen. Die Mühlen malen langsam (und manchmal unbedacht).

Oft überlegt man sich, wie geil es wäre, hätte man reine Fahrradstraßen, oder Brücken wie in Kopenhagen. Wie schnell man da ohne Umwege von A nach B kommen könnte. Traumhaft!

Als Fan von neuer Technologie, bin ich fast vom Stuhl gekippt, als ich von dem MX3D Projekt gelesen habe.

With our robots that 3D “draw” in steel, we will print a bridge over the water in the center of Amsterdam. We research and develop groundbreaking, cost-effective robotic technology with which we can 3D print beautiful, functional objects in almost any form. The ultimate test? Printing an intricate, ornate metal bridge for a special location to show what our robots and software, engineers, craftsmen and designers can do.

Quelle: MX3D Bridge

Wahnsinn, was heutzutage alles möglich ist. Ein Roboter, der selbstständig eine Brücke baut. Aus Stahl! Die sogar einen Menschen trägt.

Denkt man sich diese Technik in einer größeren Dimension, dann würden umständliche Bauphasen, explodierende Kosten und meine verhassten Schlaglöcher der Vergangenheit angehören.

Eine Fahrradbrücke – vom Reiherstiegviertel nach St. Pauli. Einmal über die Elbe. Kein Tunnel, keine Ampel. Das wäre ein Traum.

 

Bild & Teaser via: mx3D.com