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in Fahrradliebe

insecT – der crowdbasierte Diebstahlschutz für Dein Fahrrad

Das Geheimnis von insecT ist die Crowd. Mit ihr soll Euer gestohlenes Fahrrad mühelos wieder gefunden werden – zumindest in der Theorie.

Damit das System auch in der wirklichen Welt funktioniert, benötigt es Unterstützer – und von ihnen scheint es schon so einige zu geben. Vor kurzem erst wurde insecT erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Startnext finanziert.

Die 255 Unterstützer haben knapp 23.000 Euro in die Idee eines intelligenten und crowdgestützten Echtzeit-Diebstahlschutz investiert.

Was ist insecT genau und wie funktioniert es?

insecT besteht im wesentlichen aus zwei Hauptbestandteilen: der App und dem Peilsender. Der Peilsender, der über ein 100m weit reichenden Bluetooth-Sender verfügt, wird vandalismussicher an Deinem Fahrrad montiert.

Stellst Du nun Dein Rad vor der Kneipe ab, weil Du nach einem harten Tag im Büro noch ein gemütliches Bierchen mit Deinen Kumpels trinken willst, aktiviert sich der interne Lagesensor. Sobald nun jemand Unbefugtes an Deinem Rad rumrüttelt und im schlechtesten Fall klaut, wirst Du darüber auf Deinem Smartphone informiert.

„Ring, Ring, Dingeling!“ – oder so ähnlich…

Klar – wenn Du das Warnsignal aus Gründen der Geselligkeit nicht mitbekommst und es erst dann schnallst, als Dein Rad schon um die nächste Ecke gebogen ist, dann ist es natürlich super ärgerlich – doch hier kommt nun der zweite Bestandteil von insecT zum tragen: die App.

Die insecT-App ist sozusagen eine kleine Masche des insecT-Netzes – dem Fangnetz für Fahrraddiebe und gestohlener Fahrräder.

Der Alarm, der vom Peilsender ausgelöst wird, informiert nämlich nicht nur Dich, sondern auch alle anderen insecT-Nutzer in Deiner Umgebung. Sie sind gewarnt und können für Dich die Augen offen halten.

Um den Standort Deines Bikes zu ermitteln, connectet sich der Bluetooth-Peilsender mit den Smartphones der anderen Nutzer und nutzt dadurch dessen GPS-Position: Crowd-GPS.

Die Batterielaufzeit wird mit >1 Jahr angegeben. Das ist meiner Meinung nach mehr als ausreichend.

Meine Meinung dazu

Geiler Scheiß. Crowdbasierte Lösungen finde ich ja schon mal ziemlich gut und wenn sie dann noch dabei helfen, dass einem das Lieblingsfahrrad nicht mehr geklaut wird – bzw. das man es mit der Hilfe von anderen ganz einfach wieder findet – besser geht’s doch nicht.

Vielleicht setzt sich das ganze ja durch und irgendwann haben wir alle so ein Dingel-Dongel an unseren Bikes.

Was ich mich jetzt jedoch frage… wie gut soll denn das Teil bitte gegen Vandalismus geschützt sein? Das muss ja dann schon ziemlich, ziemlich stabil sein…

via: Startupbrett / Teaser und Bild: fahrradjaeger.de